Oktober
Erntebringender Herbstkünder. Läßt Winde wehen Drachen steigen. Würzig die Luft über fahlgelben Feldern. Gelb auch die Blätter mit braun und rot bringen letzte Farben in den Sommerabschied. Eine mildere Sonne läßt dich leuchten farbenprächtiger Oktober.
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Herbstbeginn
Letzte Sonnenstrahlen fallen auf die Blätter an den Hängen reift der Wein. Langsam färbt der Wald sich bunter. Aus dem Werden wird ein Sein.
Ein Sein und Bleiben: Das heißt kahle Bäume einen ganzen Winter lang und bunte Blumen sind nur Träume.
Doch das Werden, das kommt ganz bestimmt wenn sich die ersten Frühlingsboten zeigen, wenn die Krokusse und Tulpen sprießen und wieder Vögel singen in den Zweigen.
Jetzt jedoch beginnt zunächst der Herbst mit seiner goldgelbroten Farbenpracht. Kurz vor des Winters Grau und Weiß hat sich die Welt noch einmal fein gemacht.
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Novemberspaziergang
Windgepeitscht in rot, gelb, grün, wirbeln Blätter durch die Lüfte. Auf dem Feld aus braunen Schollen sendet Erde Herbstesdüfte.
Wie in einen Wolkenmantel hüllt sich der Novemberwald. Stille - nur die Kirchenglocke aus dem Dorf herüber hallt.
Wie fröstelnd steht die alte Bank verlassen dort am Wegesrand, wo an heißen Sommertagen manch' Wand'rer kurze Ruhe fand.
Auf Gräbern ew'ge Lichter brennen, mahnen an Vergänglichkeit. Doch für die nächsten Frühlingsblüten ist die Erde schon bereit.
So trag' den Frühling ich im Herzen an diesem nasskaltgrauen Tag. kahle Bäume, Nebelschwaden die Hoffnung mir nicht nehmen mag.
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