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Ein Hund hat einen Untermieter, es ist ein zirkusreifer Floh, der drangsaliert ihn hin und wieder, und lacht dazu noch schadenfroh. Da hilft kein Rubbeln, Schütteln, Kratzen, der Floh geht ganz gerissen vor, und hütet sich vor Hundetatzen, herrscht dicke Luft, flitzt er ins Ohr. Dem Hund bezahlt er keine Miete, trotz Unterkunft und Speis und Trank, "Das kommt bei mir nicht in die Tüte", schon der Gedanke macht mich krank. Die Kratzereien, sie bezwecken - der Hundehalter reibt sehr schnell ein Pulver gegen die Insekten ins glänzend weiche Hundefell. Der Floh kann den Geruch nicht leiden, das ist zur Kündigung ein Grund. Er schaut sich um nach allen Seiten, und mietet einen Schäferhund - oder eine Katze.
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Es ist der Weisheit letzter Schluss, dass auch der Hund was lernen muss, denn wedeln nur mit seinem Schwanz, das reicht fürs Leben doch nicht ganz. Ob Boxer, Sheltie, Schäferhund, zur Schule heißt da der Befund, damit man lernt sich zu benehmen und nicht zuviel herauszunehmen. Und ist's am Anfang noch so schwer, es lernt der Hund und auch sein Frauchen oder Herr wie geh ich links, wie mach ich Platz, ist gut für beider Bauchansatz. Da wird gestreichelt und gelobt, und zwischendurch auch mal getobt , wie spiel ich richtig mit der Meute und fang am besten meine Beute. Und hat man alles wohlverstanden, das Tier, der Mensch sich endlich fanden, dann frage ich doch mal im Rund wer mehr gelernt, Herrchen, Frauchen oder Hund.
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Hinter einem Eisengitter sitzt ein Hund, er weint so bitter.... habt ihr mich denn ganz vergessen, ihr Menschen, die mich einst besessen?
Wo seid ihr hin, ich kann´s nicht fassen, ihr habt mich hier... allein gelassen?
Draußen kommt die finstre Nacht, habt ihr an meine Angst gedacht? Kälte schleicht durch alle Ritzen, nirgendwo ein warmes Kissen.
Müde von dem langen Stehen, von dem Warten, von dem Sehen und vom Weinen, von dem Jammern, such ich in der kalten Kammer einen Platz, um auszuruhn'.
Um mich her sind andre Hunde, jeder ist für sich allein. Ängstlich heulen sie an Wände, gegen harten, kalten Stein.
Blanker Stein, auf dem ich liege, feucht von meinem Seelenschmerz Wo sind die Menschen, die ich liebe? Menschen...ohne Stein als Herz...
Lange konnte ich nicht glauben, dass ihr mich wirklich nicht mehr wollt, bin immer hin und her gelaufen, hab geknurrt und hab gegrollt.
Tagelang hab ich gewartet, kein Futter hab ich angerührt. Wochen...sind daraus geworden...! von Euch - keiner zurückgekehrt!
Lange hab ich überlegt, was habe ich euch nur getan? Sicher war es furchtbar schlimm, sonst hättet ihr das nicht getan!
Draußen vor dem Eisengitter gehen viele, Tag für Tag, schauen oft zu mir herüber, aber keiner holt mich ab.
Manchmal kommen Kinder, die spielen auch mit mir, doch wenn dann der Abend kommt - geh'n sie heim und ich bleib hier!
Traurig stehe ich am Gitter, wedle freundlich jedem zu wer mich anschaut...? kommt nicht wieder, egal, ob ich noch wedeln tu...
Lange Zeit ist schon vergangen... ich fühle nicht mehr diesen Schmerz irgendwann hab ich vergessen wie er war, DER MENSCH MIT HERZ...!
... Gewidmet allen Hunden und Katzen, die jemals ein Tierheim von innen sahen ...
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Schlecht geschnüffelt, hochgeguckt, eine kleine Maus verschluckt, fand den Ort nicht, wo gewinkelt, mehrfach in die Spur gepinkelt, einmal leider "Platz" vergessen, Gänseblümchen aufgefressen, Hundeführer schlimm genarrt, zweites Suchobjekt verscharrt, zwölf Kartoffeln fein sortiert, toten Maulwurf exhumiert, Fährtenleine durchgekaut, hinter Hasen hergeschaut, bin der liebste Hund von allen! Richter sagte: durchgefallen!
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Gedichte
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