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Katze und Hund - das Erlernen von "Fremdsprachen"
Der Schwanz ist erhoben Hält der Hund seinen Schwanz hoch, heißt das, "Vorsicht- ich bin stark". Bei der Katze bedeutet dies, daß sie freundlich gestimmt ist und gestreicht werden will. Die Pfote wird gehoben Die gehobene Pfote beim Hund bedeutet, daß er spielen oder gestreichelt werden will. Bei der Katze ist Vorsicht geboten, sie deutet an, einen Schlag zu verabreichen. Eine Verbeugung Der Hund signalisiert damit, daß er spielen möchte, die Katze zeigt an, daß sie jetzt ihre Ruhe haben will. Hund und Katze gewöhnen sich an die Fremdsprache.
Die Rückenlage Mit dieser Geste ergibt sich der Hund. Die Katze fühlt sich bedroht und zeigt ihre scharfen Krallen als Waffe.
Parallelen - hier liegen Katze und Hund entspannt auf dem Rücken, bei beiden knicken die Pfoten "kraftlos" um.
Mit den Augen fixieren Hunde starren sich kurz vorm und während des Angriffs an, sonst nicht. Katzen starren ihr Gegenüber an, um Kontakt aufzunehmen und durch bestimmte Blicke etwas zu signalisieren.
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Eine ideale Bedingung, daß sich eine Freundschaft zwischen Katze und Hund entwickelt, ist dann gegeben, wenn beide Tiere miteinander aufwachsen. Welpen, die schon früh mit einer Katze Bekanntschaft gemacht haben, werden diese ihr Leben lang nicht als Beute betrachten. Haben Sie einen erwachsenen Hund und eine kleine Katze kommt ins Haus, wird es in der Regel keine Probleme geben. Schwieriger wird es, wenn man einen kleinen Hund in ein Haus bringt, wo eine erwachsene Katze das Hausrecht hat. Da Katzen bekanntlich eigenwillig sind, wird diese im Notfall bereit sein, ihre älteren Rechte gegenüber dem Neuankömmling zu verteidigen. Dies gilt auch für große Hunde, die sich dieser Rangordnung nicht unterwerfen wollen, so könnte ein großer Hund auch gefährlich werden. Ebenso ist es für Terrier mit ausgeprägtem Jagdinstinkt schwieriger mit Katzen auszukommen, als für Gebrauchs- und Hütehunde. Das erste Zusammentreffen der Tiere sollte in Ruhe verlaufen. Führen Sie den angeleinten Hund behutsam an die Katze heran, sprechen Sie dabei beruhigend auf beide Tiere ein. Setzen Sie die Tiere nicht einander gegenüber, das könnte Aggressionen und Angst erzeugen.
In der ersten Zeit dürfen die Tiere nie ohne Aufsicht bleiben, auch wenn sie sich ruhig verhalten. Das bedeutet noch lange nicht, daß die Fronten geklärt sind. Wenn Sie eine Unruhe oder Angst bemerken, lenken Sie Hund und Katze durch eine Fütterung ab. Aber bitte jeder in einem anderen Raum, so können sie einander immerhin riechen und verbinden damit eine angenehme Erfahrung. Zur Geruchsgewöhnung legen Sie jedem Tier etwas, das nach dem anderen riecht ins Körbchen.
Die Freundschaft ist dann besiegelt, wenn der Hund freundlich mit dem Schwanz wedelt und die Katze ihren Kopf am Hund zu reiben beginnt und der Hund der Katze das Fell ableckt, ist der Bann gebrochen.
Verstehen sich beide so gut, daß sie im gleichen Korb schlafen, füttern Sie doch bitte immer getrennt, weil beide ein unterschiedliches Freßverhalten haben. Der Hund frißt sehr schnell, und die Katze relativ langsam - und nicht alles auf einmal.
Krankheiten, die vom Hund auf die Katze und umgekehrt übertragbar sind, sollten in den folgenden Fällen bei den Tiere behandelt werden: bei Ohrräude, Hauträude, Bandwürmern, Salmonellen und bei Flohbefall.
Die Katzenseuche bekommt der Hund nicht von der Katze und die Katze auch nicht vom Hund.
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Kessy, eine schlaue Katze, Molly, ein begabter Hund, wohnhaft an demselben Platze, haßten sich aus Herzensgrund. Schon der Ausdruck ihrer Mienen, bei gesträubter Haarfrisur, zeigt es deutlich: Zwischen ihnen ist von Liebe keine Spur. Doch wenn Kessy in dem Baume, wo sie meistens hin entwich, friedlich dasitzt, wie im Traume, dann ist Molly außer sich. Beide lebten in der Scheune, die gefüllt mit frischem Heu, Alle beide hatten Kleine, Molly zwei und Kessy drei. Einst zur Jagd ging Kessy wieder auf das Feld. Da geht es bumm. Der Herr Förster schoß sie nieder. Ihre Lebenszeit ist um. Oh, wie jämmerlich miauen die drei Kinderchen daheim. Molly eilt, sie zu beschauen, und ihr Herz geht aus dem Leim. Und sie trägt sie kurz entschlossen zu der eignen Lagerstatt, wo sie nunmehr fünf Genossen an der Brust zu Gaste hat. Mensch mit traurigem Gesichte, sprich nicht nur von Leid und Streit. Selbst in Brehms Naturgeschichte findet sich Barmherzigkeit.
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Hund und Katze
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