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Ich traf ihn in einem Park, er saß ganz alleine da. Sein Gesicht schien sorgenvoll, doch seine Augen, die waren klar. Sein Zuhaus, das war ein Heim, dort konnte er nicht geborgen sein. Eingesperrt und aufbewahrt, warten, bis der Tod sich naht. Der alte Hund war abgehau'n aus einem Pflegeheim Der alte Hund wollte nicht sein Leben hinter Gittern sein. Er lief dorthin wo er früher lebte, um noch mal daheim zu sein. Suchte da nach seinem Herrchen, doch der wohnt im Altersheim. Ihr Zuhaus, das war nicht mehr, alles steht einsam und leer. Bei seinem Herrn durfte er nicht sein, jetzt sind Mensch und Tier allein. Der alte Hund war abgehau'n aus einem Pflegeheim Der alte Hund wollte nicht sein Leben hinter Gittern sein.
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Zum Leben wurde ich einst geboren, dem Tode bin ich nun erkoren. Sitz hier allein, mein Leben lang, nur Langeweile, tagelang. Der Zwinger ist sehr klein und eng, lang nicht geputzt, es riecht sehr streng. Bin alt, mein Fell ist nicht mehr weich und schön, lästig bin ich, muß nun gehen. Sie haben mich hierher gebracht dereinst, im Schutze einer Nacht. "Tierheim" stand dort an der Tür, Für jedes unerwünschte Tier? Ich sehn' mich sehr nach einer Hand doch niemand hier Erbarmen fand mit einer Kreatur wie mir. Der Tierarzt kommt, so sagen sie, "erlöst" dann dieses Hundevieh. Ich fürchte mich vor der ewigen Nacht hätt' manchem Freude gern gebracht. So sterb ich nun, das Gift wirkt schnell und hoffe: es wird wieder hell dereinst in einer bessren Welt
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Ich bin den weiten Weg gegangen, nun bin ich am Endort angelangt. Es riecht nach Kot, Urin und Blut. Ich bin krank, doch keinen kümmert's, ich bin durstig und hungrig, doch keinen kümmert's, ich finde keine Ruhe, weil auch meine Brüder und Schwestern vor Angst, Hunger und Durst heulen, doch keinen kümmert's. Wir haben alle den Endort erreicht, und täglich werden es mehr. In ein paar Tagen werden sie kommen, dann finde ich meinen Frieden - diese Hoffnung verdrängt langsam meine Angst. In diesem unseren Lande werden die Lebenden die Toten noch beneiden! Ein guter und immer treusorgender Mensch hat mein Leben zerstört, er hat meine unendliche Ergebenheit und Liebe verraten. Er hat mich weggegeben, weil er wohl verzweifelt war.
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Schweigend steh ich da, erschüttert, vor den Boxen, engmaschig vergittert. Ein alter Hund mit weißem Bart, die Flanken eingefallen, dünn behaart, schaut mich mit leeren Augen an: "Du hilfst mir auch nicht, fremder Mann! Spar dir dein trauriges Gesicht, dein Mitleid, nein, das brauch´ ich nicht! Geh endlich weiter, fremder Mann, denn du erinnerst mich daran, dass alle Liebe, die ich hab, umsonst ich einem Menschen gab! Doch wenn er käm´, holt´ mich nach Haus, wie anders säh´ die Welt dann aus! Mein ganzes Herz wär´ wieder sein - warum nur ließ er mich allein? Geh´ endlich weiter, fremder Mann, denn du erinnerst mich daran, dass alles hätte ich gegeben, für deinen Bruder - selbst mein Leben! Spar dir dein trauriges Gesicht, dein Mitleid, nein, das brauch´ ich nicht. Geh weiter - oder wag´ den Schritt, hab´ Erbarmen - nimm mich mit!"
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An Herrchen und Frauchen !
Heute bin ich gestorben. Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren. Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack. Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau, die mich über die Brücke zum Regenbogen geschickt hat, abgenommen. Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen. Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte ? Ich wußte nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden. Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, Hundespielzeug zu kaufen. Meine Nase in das, was ich gemacht hatte, zu tunken, machte mir nur ein schlechtes Gewissen, daß ich mich überhaupt lösen mußte. Es gibt Bücher und Ausbilder, die euch erklärt hätten, wie ihr mir beibringt, zur Tür zu gehen. Wäre ich immer noch zu Hause, wenn ich kein Flöhe in euer Heim gebracht hätte? Ohne Anti-Floh-Behandlung konnte ich sie nicht loswerden, auch wenn ihr mich für Tage im Hof gelassen habt. Wäre ich noch zu Hause, wenn ich nicht gebellt hätte? Ich habe nur gesagt: "Ich habe Angst, ich bin einsam, ich bin hier, ich bin hier! Ich möchte euer bester Freund sein" Wäre ich immer noch zu Hause, wenn ihr euch die Zeit genommen hättet, euch um mich zu kümmern und wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen? Wäre ich noch zu Hause, wenn ich euch glücklich gemacht hätte? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen ? Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden, aber ich habe all die Zeit damit verbracht, auf eure Liebe zu warten. Heute bin ich gestorben.
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Hinter einem Eisengitter
Hinter einem Eisengitter sitzt ein Hund, er weint so bitter.... habt ihr mich denn ganz vergessen, ihr Menschen, die mich einst besessen? Wo seid ihr hin, ich kann´s nicht fassen, ihr habt mich hier... allein gelassen? Draußen kommt die finstre Nacht, habt ihr an meine Angst gedacht? Kälte schleicht durch alle Ritzen, nirgendwo ein warmes Kissen. Müde von dem langen Stehen, von dem Warten, von dem Sehen und vom Weinen, von dem Jammern, such' ich in der kalten Kammer einen Platz, um auszuruh'n. Um mich her sind and're Hunde, jeder ist für sich allein. Ängstlich heulen sie an Wände, gegen harten, kalten Stein. Blanker Stein, auf dem ich liege, feucht von meinem Seelenschmerz Wo sind die Menschen, die ich liebe? Menschen...ohne Stein als Herz... Lange konnte ich nicht glauben, daß ihr mich wirklich nicht mehr wollt, bin immer hin und her gelaufen, hab geknurrt und hab gegrollt. Tagelang hab ich gewartet, kein Futter hab ich angerührt. Wochen...sind daraus geworden...! von Euch - keiner zurückgekehrt! Lange hab ich überlegt, was habe ich euch nur getan? Sicher war es furchtbar schlimm, sonst hättet ihr das nicht getan! Draußen vor dem Eisengitter gehen viele, Tag für Tag, schauen oft zu mir herüber, aber keiner holt mich ab. Manchmal kommen Kinder, die spielen auch mit mir, doch wenn dann der Abend kommt - geh'n sie heim und ich bleib hier! Traurig stehe ich am Gitter, wedle freundlich jedem zu wer mich anschaut...? kommt nicht wieder, egal, ob ich noch wedeln tu'... Lange Zeit ist schon vergangen... ich fühle nicht mehr diesen Schmerz irgendwann hab ich vergessen wie er war, DER MENSCH MIT HERZ...!
Gewidmet allen Hunden und Katzen, die jemals ein Tierheim von innen sahen
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Hilflos stehe ich vor ihnen in all den vielen Zwingern. Durch die Gitterstäbe schaue ich sie an.
Hoffnungslos Hunde, gestrandet im Tierheim. Abfall menschlichen Konsums. Als Welpen (vielleicht) geliebt und umsorgt, doch später oftmals.....
Wertlos Würdelos in Zwingern oder an Ketten verwahrt Gedankenlos allein gelassen. Lieblos ihrer Krankheit überlassen. Interesselos vernachlässigt. Verantwortungslos abgegeben, ausgesetzt
Pausenlos nach Liebe bettelnd und gleichzeitig Angst vor der Hand, die sie streicheln will. Vielfach die Bewegungen antriebslos der Blick mutlos, die Augen leblos. Was ist nur mit den Menschen los?
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Holt mich hier raus, ich bin ein Tier
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