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Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle Welch ein Singen, Musizieren, Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren! Frühling will nun einmarschieren, kommt mit Sang und Schalle
Wie sie alle lustig sind, flink und froh sich regen! Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar wünschen Dir ein frohes Jahr, lauter Heil und Segen.
Was sie uns verkünden nun, nehmen wir zu Herzen: Wir auch wollen lustig sein, lustig wie die Vögelein, hier und dort, feldaus, feldein, singen, springen, scherzen.
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A B C, die Katze lief im Schnee
A B C, die Katze lief im Schnee. Und als sie dann nach Hause kam, da hatt' sie weiße Stiefel an. A B C, die Katze lief im Schnee.
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Alle meine Entchen
Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh!
Alle meine Täubchen gurren auf dem Dach, gurren auf dem Dach, fliegt eins in die Lüfte, fliegen alle nach!
Alle meine Hühner scharren in dem Stroh, scharren in dem Stroh, finden sie ein Körnchen, sind sie alle froh!
Alle meine Gänschen watscheln durch den Grund, watscheln durch den Grund, suchen in dem Tümpel, werden kugelrund!
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Backe, backe Kuchen
Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen! Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen: Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl: Schieb in den Ofen rein!
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Bruder Jakob
Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst Du noch, schläfst Du noch? Hörst du nicht die Glocken, hörst du nicht die Glocken Ding Ding Dong, Ding Ding Dong
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Brüderlein, komm tanz mit mir
Brüderlein, komm tanz mit mir. Beide Hände reich ich dir. Einmal hin und einmal her, rundherum, das ist nicht schwer.
Mit den Händen klapp, klapp, klapp, mit den Füßen trapp, trapp, trapp! Einmal hin und einmal her, rundherum, das ist nicht schwer.
Mit dem Köpfchen nick, nickt, nickt, mit den Fingern tick, tick, tick! Einmal hin und einmal her, rundherum, das ist nicht schwer.
Noch einmal das schöne Spiel, weil es mir so gut gefiel. Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer.
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Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braut. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, der bringt der Braut den Hochzeitskranz Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Der Auerhahn, der Auerhahn, der ist der würd'ge Herr Kaplan. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Die Meise, die Meise, die singt das Kyrieleise Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Die Gänse und die Anten, die sind die Musikanten. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Der Pfau mit seinem bunten Schwanz, der führt die Braut zum Hochzeitstanz. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Brautmutter ist die Eule, nimmt Abschied mit Geheule. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Der Uhu, der Uhu, der macht die Fensterläden zu. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Der Hahn, der krähet: Gute Nacht! Dann wird die Kammer zugemacht. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
Nun ist die Vogelhochzeit aus, und alle ziehn vergnügt nach Haus. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala
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Schlaf, Kindchen, schlaf, Dein Vater hütet die Schaf. Deine Mutter schüttelts Bäumelein, da fällt herab ein Träumelein. Schlaf, Kindchen, schlaf.
Schlaf, Kindchen, schlaf! Am Himmel zieh'n die Schaf. Die Sterne sind die Lämmerlein, der Mond, der ist das Schäferlein. Schlaf, Kindchen, schlaf!
Schlaf, Kindchen, schlaf! So schenk' ich dir ein Schaf mit einer goldnen Schelle fein, das soll dein Spielgeselle sein. Schlaf, Kindchen, schlaf!
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Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.
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Es tanzt ein Bi-ba-Butzemann in unserm Haus herum, fidebum, es tanzt ein Bi-ba-Butzemann in unserm Haus herum. Er rüttelt sich, er schüttelt sich, er wirft sein Säcklein hinter sich. Es tanzt ein Bi-ba-Butzemann in unserm Hause herum.
Funkle, funkle kleiner Stern, was du bist, das wüßt ich gern. Stehst hoch über aller Welt, ein Diamant am Himmelszelt. Funkle, funkle kleiner Stern, was du bist das wüßt ich gern.
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Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her, gib sie wieder her! Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr! Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr!
Seine große, lange Flinte schießt auf dich das Schrot, schießt auf dich das Schrot, dass dich färb die rote Tinte und dann bist du tot, dass dich färb die rote Tinte und dann bist du tot.
Liebes Füchslein, lass dir raten, sei doch nur kein Dieb, sei doch nur kein Dieb! nimm, du brauchst nicht Gänsebraten, mit der Maus vorlieb, nimm, du brauchst nicht Gänsebraten, mit der Maus vorlieb!
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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider Grün, grün, grün ist alles, was ich hab! Darum lieb ich alles, was so grün ist, weil mein Schatz ein Jäger ist.
Blau, blau, blau sind alle meine Kleider, blau, blau, blau ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so blau ist, weil mein Schatz ein Matrose ist.
Rot, rot, rot sind alle meine Kleider rot, rot, rot ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles was so rot ist, weil mein Schatz in Reiter ist.
Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider, weiß, weiß, weiß ist alles was ich hab. Darum lieb ich alles, was so weiß ist, weil mein Schatz ein Bäcker ist.
Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider, schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so schwarz ist, weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.
Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider, bunt, bunt, bunt ist alles, was ich hab. Darum lieb ich alles, was so bunt ist, weil mein Schatz ein Maler ist.
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Hoppe, hoppe Reiter
Hoppe, hoppe Reiter, wenn er fällt, dann schreit er, fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben, fällt er in den Sumpf, macht der Reiter plumps!
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Häschen in der Grube
Häschen in der Grube sitzt und schläft. Sitzt und schläft. Armes Häschen, bist du krank, das du nicht mehr hüpfen kannst? Häschen hüpf! Häschen hüpf! Häschen hüpf!
Häschen in der Grube nickt und weint, nickt und weint! Doktor, komm geschwind herbei und verschreib ihm Arzenei! Häschen schluck! Häschen schluck! Häschen schluck!
Häschen in der Grube hüpft und springt! hüpft und springt! Häschen, bist du schon kuriert? Hui, das rennt und galoppiert! Häschen, hopp! Häschen, hopp! Häschen, hopp!
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Hopp, hopp, hopp
Hopp, hopp, hopp Pferdchen, lauf Galopp! Über Stock und über Steine, aber brich dir nicht die Beine, hopp, hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp!
Br, Br, Br, Steh doch Pferdchen, steh! Sollst schon heut noch weiterspringen, muss dir nur erst Futter bringen. Br, Br, Br, Steh doch Pferdchen, steh.
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Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Am Himmel leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir. Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn. Rabimmel, rabammel, rabum. Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn. Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Am Himmel leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir. Mein Licht geht aus, wir gehn nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabum. Mein Licht geht aus, wir gehn nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabum.
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Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald. Lasset uns singen, tanzen und springen! Frühling, Frühling wird es schon bald.
Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrein: Kommt in die Felder, Wiesen und Wälder! Frühling, Frühling, stelle dich ein!
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held! Was du gesungen, ist dir gelungen: Winter, Winter räumet das Feld.
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Kommt ein Vogel geflogen
Kommt ein Vogerl geflogen, setzt sich nieder auf mein' Fuß, hat ein Brieflein im Schnabel, von der Mutter ein' Gruß.
Liebes Vogerl, fliege weiter, nimm ein' Gruß mit und ein' Kuss, denn ich kann dich nicht begleiten, weil ich hier bleiben muss.
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Laterne, Laterne
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Brenne auf, mein Licht, Brenne auf, mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht.
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Mein Hut der hat drei Ecken
Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut und hätt er nicht drei Ecken, dann wärst auch nicht mein Hut
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Ringel, Ringel, Reihe
Ringel, Ringel, Reihe, sind der Kinder dreie, sitzen unterm Hollerbusch, schreien alle: Husch, husch, husch!
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Ri Ra Rutsch
Ri ra rutsch, wir fahren mit der Kutsch! Wir fahren mit der Schneckenpost, wo es keinen Pfennig kost'. Ri ra rutsch, wir fahren mit der Kutsch!
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Summ, summ, summ
Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum! Ei, wir tun dir nichts zuleide, flieg nur über Wald und Heide! Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum!
Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum! Such in Blumen, such in Blümchen dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen! Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum!
Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum! Kehre heim mit reicher Habe, bau uns manche volle Wabe! Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum!
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Schneeflöckchen, Weißröckchen
Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? Du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit.
Komm, setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern. Malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst uns die Blümelein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh.
Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm zu uns ins Tal, dann baun wir den Schneemann und werfen den Ball.
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Weißt du, wieviel Sternlein stehen
Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt? Weißt du, wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt? Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.
Weißt du, wieviel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut, wieviel Fischlein auch sich kühlen in der hellen Wasserflut? Gott der Herr rief sie mit Namen, dass sie all ins Leben kamen, dass sie nun so fröhlich sind.
Weißt du, wieviel Kinder frühe, stehn aus ihren Bettlein auf, dass sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen, kennt auch dich und hat dich lieb.
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Winter ade
Winter ade! Scheiden tut weh. Aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht. Winter ade! Scheiden tut weh.
Winter ade! Scheiden tut weh. Gerne vergess ich dein, kannst immer ferne sein. Winter ade! Scheiden tut weh.
Winter ade! Scheiden tut weh. Gehst du nicht bald nach Haus, lacht dich der Kuckuck aus. Winter ade! Scheiden tut weh.
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Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen in den Garten und woll'n des Sommers warten. Trarira, der Sommer, der ist da!
Trarira, der Sommer, der ist da! Wir woll'n hinter Hecken und woll'n den Sommer wecken. Trarira, der Sommer, der ist da!
Trarira, der Sommer, der ist da! Der Winter ist zerronnen, der Sommer hat begonnen. Trarira, der Sommer, der ist da!
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Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp. Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp, klapp! Er mahlet das Korn zu dem täglichen Brot, und haben wir dieses, so hat's keine Not. Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!
Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp, klapp, sie mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp, klapp! Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt, der immer den Kinder besonders gut schmeckt. Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!
Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp, klapp, die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp, klapp! Und schenkt uns der Himmel nur immer das Brot, so sind wir zufrieden und leiden nicht Not. Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp.
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Hänschen klein
Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein, Stock und Hut stehn ihm gut, ist ganz wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr. Wünsch dir Glück, sagt ihr Blick, kehr nur bald zurück!
Sieben Jahr trüb und klar Hänschen in der Fremde war. Da besinnt sich das Kind, eilet heim geschwind. Doch nun ist's kein Hänschen mehr, nein, ein großer Hans ist er, Stirn und Hand braun gebrannt, wird er wohl erkannt?
Ein, zwei, drei gehn vorbei, wissen nicht, wer das wohl sei. Schwester spricht: Welch Gesicht! Kennt den Bruder nicht. Kommt daher die Mutter sein, schaut ihm kaum ins Aug' hinein, ruft sie schon: Hans, mein Sohn! Grüß dich, Hans, mein Sohn!
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Spannenlanger Hansel
Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn, gehn wir in den Garten, schütteln wir die Birn'. Schüttel ich die großen, schüttelst du die klein', wenn das Säcklein voll ist, gehn wir wieder heim.
Lauf doch nicht so schnelle, spannenlanger Hans! Ich verlier' die Birnen und die Schuh' noch ganz. Trägst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn, und ich schlepp' den schweren Sack mit den großen Birn'
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Ein Männlein steht im Walde
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm. Es hat vor lauter Purpur ein Mäntlein um. Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein mit dem prupurroten Mäntelein?
Das Männlein steht im Walde auf einem Bein, es hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein. Sagt wer mag da Männlein sein, das da steht im Wald allein mit dem kleinen schwarzen Käppelein?
Das Männlein dort auf einem Bein Mit seinem roten Mäntelein Und seinem schwarzen Käppelein Kann nur die Hagebutte sein.
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Der Kuckuck und der Esel
Der Kuckuck und der Esel, die hatten einen Streit, wer wohl am besten sänge, wer wohl am besten sänge zur schönen Maienzeit, zur schönen Maienzeit.
Der Kuckuck sprach: "Das kann ich", und fing gleich an zu schrein. "Ich aber kann es besser", "ich aber kann es besser", fiel gleich der Esel ein, fiel gleich der Esel ein.
Das klang so schön und lieblich, so schön von fern und nah. Sie sangen alle beide, sie sangen alle beide: Kuckuck, Kuckuck! I-a, Kuckuck, Kuckuck! I-a!
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Eia, popeia, was raschelt im Stroh
Eia, popeia, was raschelt im Stroh? Die Gänslein gehen barfuß und hab`n keine Schuh`. Der Schuster hat`s Leder, kein` kein Leisten dazu, drum kann er den Gänslein auch machen kein Schuh`. Eia popeia, das ist eine Not! Wer schenkt mir einen Heller zu Zucker und Brot? Verkauf` ich mein Bettchen und leg` mich auf`s Stroh, da sticht mich kein` Feder und beisst mich kein Floh.
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Es geht eine Zipfelmütz
Es geht eine Zipfelmütz' in unser'm Kreis herum, widebum. Es geht eine Zipfelmütz' in unser'm Kreis herum. Drei mal drei ist neune du weißt ja, wie ichs meine. Dreimal drei und eins ist zehn, Zipfelmütz' bleib steh'n, bleib steh'n.
Sie rüttelt sich, sie schüttelt sich, sie wirft die Beine hinter sich, Sie klatschet in die Hand, wir beide sind verwandt.
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Funkel, funkel, kleiner Stern
Funkel, funkel, kleiner Stern, ach wie bist du mir so fern, wunderschön und unbekannt, wie ein strahlend Diamant, funkel, funkel, kleiner Stern, ach wie bist du mir so fern..
Funkel, funkel, kleiner Stern, ach was haben wir dich gern, strahlend schön am Himmelszelt, erleuchtest hell die ganze Welt, funkel, funkel, kleiner Stern
ach was haben wir dich gern.
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Guten Abend, gut` Nacht
Guten Abend, gut´ Nacht, mit Rosen bedacht, mit Näglein besteckt, schlüpf unter die Deck´: Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt. Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt. Guten Abend, gut´ Nacht, von Englein bewacht, die zeiden im Traum, dir Christkindlein´s Baum: Schlaf´ nun selig und süß, schau im Traum ´s Paradies.
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In meinem kleinen Apfel
In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus: es sind darin fünf Stübchen grad wie in einem Haus. In jedem Stübchen wohnen zwei Kernchen schwarz und fein, die liegen drin` und träumen vom lieben Sonnenschein. Sie träumen auch noch weiter gar einen schönen Traum, wie sie einst werden hängen am lieben Weihnachtsbaum.
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Wer hat die schönsten Schäfchen
Wer hat die schönsten Schäfchen? Die hat der gold`ne Mond, der hinter unser`n Bäumen am Himmel droben wohnt. Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will, hervor aus seinem Hause, am Himmel leis und still. Dort weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur, denn all die weißen Sterne sind seine Schäflein nur. Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern, und Schwestern sind und Brüder da droben Stern und Stern. Und soll ich dir Eins bringen, so darfst du niemals schrei`n, mußt freundlich wie die Schäfchen und wie die Schäfer sein
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Weißt du wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt? Weißt du wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt? Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.
Weißt du wieviel Mücklein spiele in der heißen Sonnenglut? Wieviel Fischlein auch sichkühlen in der hellen Wasserflut? Gott der Herr rief sie mit Namen, dass sie all ins Leben kamen, dass sie nun so fröhlich sind, dass sei nun so fröhlich sind.
Weißt du wieviel Kindlein frühe stehn aus ihren Bettlein auf? Dass sie ohne Sorg´ und Mühe fröhlich sind im Tageslauf? Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen, kennt auch dich und hat dich lieb, kennt auch dich und hat dich lieb.
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Auf einem Baum ein Kuckuck saß
Auf einem Baum ein Kuckuck, simsaladim, bambasala, dusaldim, auf einem Baum ein Kuckuck saß.
Da kam ein junger Jäger, simsaladim, bambasala, dusaldim, da kam ein junger Jägersmann.
Der schoss den armen Kuckuck, simsaladim, bambasala, dusaldim, der schoss den armen Kuckuck tot.
Und als ein Jahr vergangen, simsaladim, bambasala, dusaldim, und als ein Jahr vergangen war.
Da war der Kuckuck wieder, simsaladim, bambasala, dusaldim, da war der Kuckuck wieder da.
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Zeigt her eure Füße Altes Spiellied
Zeigt her eure Füßchen, zeigt her eure Schuh´, und schauet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag. Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag.
2. Sie schwemmen, sie schwemmen, sie schwemmen den ganzen Tag. 3. Sie winden, sie winden, sie winden den ganzen Tag. 4. Sie hängen, sie hängen, sie hängen den ganzen Tag. 5. Sie bügeln, sie bügeln, sie bügeln den ganzen Tag. 6. Sie klatschen, sie klatschen, sie klatschen den ganzen Tag. 7. Sie tanzen, sie tanzen, sie tanzen den ganzen Tag. 8. Sie ruhen, sie ruhen, sie ruhen den ganzen Tag. Früher musste zu diesem Spiellied nicht viel erklärt werde. Jedes Kind wusste welch langwierige Arbeit das Wäschewaschen war, und welche Arbeitsschritte wie dargestellt werden können. Heute müssen wir unseren Kindern zuerst erklären, wie das in Zeiten war bevor es Waschmaschinen und Trockner gegeben hat. Die Bewegungen der Tätigkeiten werden während der entsprechenden Strophen zum Singen dazugemacht. Klatschen, tanzen und ruhen soll den Feierabend oder das Wochenende der Wäscherinnen verinhaltlichen.
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Dornröschen war ein schönes Kind
Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind, Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind.
Donröschen nimm dich ja in acht, ...
Da kam die böse Fee herein, ...
Dornröschen schlafe hundert Jahr, ...
Da wuchs die Hecke riesengroß, ...
Da kam der junge Königssohn, ...
Dornröschen wache wieder auf, ...
Da feierten sie Hochzeitsfest, ...
Da jubelte das ganze Volk ...
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Eia popeia, was raschelt im Stroh Eia, popeia, was raschelt im Stroh? Die Gänschen geh´n barfuß und hab´n keine Schuh´! Der Schuster hat´s Leder, kein Leisten dazu. Drum kann er den Gänschen auch machen kein´ Schuh´. Eia, popeia, was raschelt im Stroh? Die Gänschen geh´n barfuß und hab´n keine Schuh´!
Eia, popeia, schlag´s Gockerle tot, es legt mir keine Eier und frisst mir mein Brot. Dann rupfen wir ihm seine Federchen aus und machen dem Kindlein ein Bettlein daraus. Eia, popeia, schlag´s Gockerle tot, es legt mir keine Eier und frißt mir mein Brot.
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Eia, popeia, das ist eine Not, wer schenkt mir ein´ Heller zu Zucker und Brot? Verkauf´ ihn mein Bettlein und leg mich auf´s Stroh, sticht mich keine Feder und beißt mich kein Floh! Eia, popeia, das ist eine Not, wer schenkt mir ein´ Heller zu Zucker und Brot?
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Es war eine Mutter... (Die Jahreszeiten)
Es war eine Mutter die hatte vier Kinder: den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.
Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee. Der Herbst der bringt Trauben, der Winter den Schnee.
Wenn mehrere Kinder beisammen sind, bzw. im Kindergarten, kann zu diesem Lied z.B. folgendermaßen gespielt werden: Pro Jahreszeit wird ein in der Farbe passendes Tuch ausgegeben. Die Mutter (ein Kind, Kindergärtnerin) sitzt im Kreis, und die Kinder kommen während der ersten Stophe zur Mutter, und schwenken in der zweiten Strophe die Tücher, wenn sie an der Reihe sind. Natürlich können statt den Tüchern auch Kunstblumen, Plastiktrauben usw. verwendet werden.
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Guten Abend, gut´ Nacht! Mit Rosen bedacht, mit Näglein besteckt, schlüpf unter die Deck. Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt. Morgen früh, wenn Gott will, wirst Du wieder geweckt.
Guten Abend, gut´ Nacht! Von Englein bewacht, die zeigen im Traum Dir Christkindleins Baum. Schlaf nur selig und süß, schau ins Traumparadies. Schlaf nur selig und süß, schau ins Traumparadies.
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Hänschen klein, ging allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut, steht ihm gut, ist gar wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr. Da besinnt sich das Kind kehret heim geschwind.
"Lieb Mama, ich bin da, ich, dein Hänschen, hoppsasa! Glaube mir, ich bleib hier, geh´ nicht mehr von dir!" Da freut sich die Mutter sehr und das Hänschen noch viel mehr, denn es ist, wie ihr wisst,gar so schön bei ihr.
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Im Frühtau zu Berge
Im Frühtau zu Berge wir zieh´n, vallera, grün schimmern, wie Smaragde alle Höhn, vallera! Wir wandern ohne Sorgen, singend in den Morgen noch eh im Tale die Hähne krähn.
Ihr alten und hochweisen Leut´, vallera, ihr denkt wohl, wir wären nicht gescheit, vallera! Wer wollte aber singen, wenn wir schon Grillen fingen in dieser herrlichen Frühlingszeit!
Werft von euch ihr Menschen, alle Qual, vallera, kommt mit uns auf die Höhen aus dem Tal, vallera! Wir sind hinausgegangen, den Sonnenschein zu fangen, kommt mit uns, versucht es doch auch einmal!
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Komm, lieber Mai Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder grün, und lass uns an dem Bache die kleinen Veilchen blühn. Wie möchten wir so gerne ein Blümchen wiedersehn, ach lieber Mai, wie gerne einmal spazieren gehn!
Zwar Wintertage haben wohl auch der Freuden viel! Man kann im Schnee eins traben und treiben manch Abendspiel. Baut Häuserchen von Karten, spielt Blindekuh und Pfand auch gibt´s wohl Schlittenfahrten auf liebe, freie Land.
Doch wenn die Vöglein singen und wir dann froh und flink auf grünem Rasen springen, das ist ein ander Ding! Drum komm und bring vor allem uns viele Veilchen mit, bring auch viel Nachtigallen und schönen Kuckucks mit!
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Der Butzemann
Es tanzt ein Bi- Ba- Butzemann in unserm Haus (Kreis) herum, bidedum. Es Tanzt ein Bi- Ba- Butzemann in unserm Haus herum. Er rüttelt sich, er schüttelt sich, er wirft sein Säcklein hinter sich. Es tanzt ein Bi- Ba- Butzemann in unserm Haus (Kreis) herum.
Es tanzt ein Bi- Ba- Butzemann in unserm Haus (Kreis) herum, bidedum. Es Tanzt ein Bi- Ba- Butzemann in unserm Haus herum. Er wirft sein Säcklein her und hin, was ist wohl in dem Säcklein drin? Es tanzt ein Bi- Ba- Butzemann in unserm Haus (Kreis) herum.
Hier kann das Kind sich so richtig ausrütteln und schütteln, und ein Säcklein zum über die Schulter werfen ist sicher auch schnell zu finden. In einer Kindergruppe kann das Lied gut als Kreisspiel gesungen werden, wobei ein Kind der Butzemann in der Mitte ist, und den nächsten Butzemann auswählt.
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Fuchs, du hast die Gans gestohlen
Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her, gib sie wieder her. Sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr. Sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr.
Seine große, lange Flinte schießt auf dich den Schrot, schießt auf dich den Schrot! Dass dich färbt die rote Tinte, und dann bist du tot. Dass dich färbt die rote Tinte, und dann bist du tot.
Liebes Füchslein, lass dir raten, sei doch nur kein Dieb, sei doch nur kein Dieg! Nimm - du brauchst nicht Gänsebraten - mit der Maus vorlieb! Nimm - du brauchst nicht Gänsebraten - mit der Maus vorlieb!
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Handwerkslied
Wer will fleissige Handwerker seh´n, der muss zu uns Kindern geh´n.
1. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein.
2. Oh wie fein, Oh wie fein, der Glaser setzt die Scheiben ein. 3. Tauchet ein, tauchet ein, der Maler streicht die Wände fein. 4. Zisch, zisch, zisch. Zisch, zisch, zisch, der Tischler hobelt glatt den Tisch. 5. Poch, poch poch. Poch, poch, poch, der Schuster schustert zu das Loch. 6. Stich, stich, stich. Stich, stich, stich, der Schneider näht ein Kleid für mich. 7. Rühre ein, rühre ein, der Kuchen wird bald fertig sein. 8. Trapp, trapp, drein Trapp, trapp, drein, jetzt gehn wir von der Arbeit heim. 9. Hopp, hopp, hopp. Hopp, hopp, hopp, jetzt tanzen alle im Galopp.
Hier werden zu den einzelnen Strophen die dazu typischen Bewegungen des Handwerkers gemacht. Bei der letzten Strophe wird getanzt, wobei in einer Kindergruppe zu zweit getanzt werden kann.
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Hänsel und Gretel Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Es war so finster und auch so grimmig kalt. Sie kamen an ein Häuschen aus Pfefferkuchen fein. Wer mag der Herr wohl von diesem Häuschen sein?
Buhu, da schaut eine alte Hexe raus. Sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus. Sie stellt sich gar so freundlich, oh Hänsel, welche Not! Ihn wollt´ sie braten im Ofen, braun wie Brot.
Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, stießen hinein sie der Hans und´s Gretelein. Die Hexe musste braten, die Kinder gehn´ nach Haus. Nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.
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Hopp, hopp hopp, Pferdchen lauf Galopp! Hopp, hopp, hopp! Pferdchen, lauf Galopp! Über Stock und über Steine, aber brich dir nicht die Beine! Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp! Pferdchen, lauf Galopp!
Tip, tip, tap! Wirf mich nur nicht ab! Zähme deine wilden Triebe, Pferdchen tu es mir zuliebe: tip, tip, tip, tip, tap! Wirf mich nur nicht ab.
Brr, brr, he! Steh doch, Pferdchen, steh! Sollst schon heute weiterspringen, muss dir nur erst Futter bringen. Brr, brr, brr, brr, he! Steh doch, Pferdchen, steh!
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Ha, ha, ha! Hei, nun sind wir da! Diener, Diener, liebe Mutter, findet auch mein Pferdchen Futter? Ha, ha, ha, ha, ha! Hei, nun sind wir da!
Hopp, hopp, ho! Pferdchen frisst kein Stroh! Muss dem Pferdchen Hafer kaufen, dass es kann im Trabe laufen! Hopp, hopp, ho! Pferdchen frisst kein Stroh!
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**************************************** Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt, er setzt seine Felder und Wiesen instand, er pflüget den Boden, er egget und sät, und rührt seine Hände frühmorgens und spät. Die Bauern, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn, sie haben im haus und im Garten zu tun, sie graben und rechen und singen ein Lied, sie freun sich, wenn alles schön grünet und blüht. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei, da erntet der Bauer das duftende Heu, er mäht das Getreide, dann drischt er es aus; im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.
Kommt ein Vogerl geflogen Kommt ein Vogerl geflogen, setzt sich nieder auf mein Fuß! Hat ein Zetterl im Schnabel, von der Mutter ein Gruß. Liebes Vogerl, flieg weiter, nimm ein Gruß mit und ein Kuss. Doch ich kann dich nicht begleiten, weil ich hierbleiben muss.
Der Kuckuck und der Esel Der Kuckuck und der Esel, die hatten einen Streit. Wer wohl am besten sänge, wer wohl am besten sänge, zur schönen Maienzeit, zur schönen Maienzeit. Der Kuckuck sprach: "Das kann ich!" und fing gleich an zu schrein. "Aber ich kann es viel besser, aber ich kann es viel besser!" fiel gleich der Esel ein, fiel gleich der Esel ein. Das klang so schön und lieblich, so schön vom fern und nah, sie sangen alle beide, sie sangen alle beide, "Kuckuck, kuckuck! I-a, i-a! Kuckuck, kuckuck! I-a!
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Ein Männlein steht im Walde
Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm. Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um. Sagt, wer mag das Männlein sein? Das da steht im Wald allein? Mit dem purpurroten Mäntelein. Ein Männlein steht im Walde auf einem Bein, und hat auf seinem Haupte ein Käppelein. Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein mit dem kleinen roten Käppelein. Diesen Reim spricht das Kind als Antwort auf die erste Strophe: Das Männlein dort auf einem Bein mit seinem roten Mäntelein und seinem schwarzen Käppelein kann nur die Hagebutte sein.
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Kinderlieder
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