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Opa steht um sechs Uhr in der Frühe auf, deckt den Frühstückstisch so richtig nett, stellt den Kaffeefilter auf die Kanne drauf und hüpft zum Kuscheln schnell in Omas Bett.
Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, ganz genau wie/s früher war. Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, immer noch, ja!
Oma hört den ganzen Morgen Radio, Opa drückt verzweifelt auf den Knopf. Er genießt die Ruhe und ist wieder froh, und sie setzt ihren Walkman auf den Kopf.
Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, ganz genau wie/s früher war. Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, immer noch, ja!
Opa spielt Indianer mit dem Enkelkind, Oma kocht zum Essen einen Fisch. Weil sie weiß, wie hungrig Krieger sind, bringt sie ihn in den Wigwam unterm Tisch.
Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, ganz genau wie/s früher war. Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, immer noch, ja!
Abends, wenn die beiden Vor dem Spiegel stehn, schaun sie sich noch einmal glücklich an, sagen: Dieser Tag mit dir war wunderschön, und morgen fangen wir von vorne an.
Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, ganz genau wie/s früher war. Oma liebt Opapa, sie sind ein verliebtes Paar. Opa liebt Omama, immer noch, ja!
Die Großmutter einst:
Wisst ihr noch wie es damals war, die Großmutter mit gescheiteltem Haar. Im Lehnstuhl am Fenster, das Strickzeug zur Hand, Perlon hat man damals noch nicht gekannt. Im bauschigen Rock, aus wollenem Tuch, vor ihr lag das Bibelbuch. Und kamen die Enkel dann müde von der Straß' und baten: "Ach Großmutter erzähl uns doch was!" Da lachte sie mit zahnlosem Mund, und tat ihnen die schönsten Märchen kund. Sie war immer da, war voll warmer Liebe, man konnte nur wünschen, dass es immer so bliebe. Ja Großmutter mit dem Häubchen im Haar, betreute die Kleinen so viele Jahr. Sie ging niemals aus, an sich dachte sie nicht. Sie kannte nur eins und das war ihr Pflicht. Wer solch ein Großmutter besessen ich denke, der wird sie niemals vergessen. Ich hatte so eine, o welches Glück! Denke noch oft voll Sehnsucht an sie zurück. Ja damals, da war noch die gute alte Zeit! Wie liegt sie so fern, wie liegt sie so weit!
Die Omi heute:
Und wie ist die Großmutter der heutigen Zeit? Sie ist eine OMI geworden heut. Das Haar trägt sie nur dauergewellt, ist des öfteren zum Frisör bestellt. Ein keckes Hütchen trägt sie heute auf dem Haupt, ja wer hätte das geglaubt. Den Rock, je nach Mode kurz oder lang, wovor wäre unserem Omchen bang? Sie sitzt nicht im Lehnstuhl oder ruht sich da aus, O nein, unsre Omi ist selten zu Haus. Sie hat einen Kaffeekranz, manchmal auch zwei der ginge ja ohne sie gar nicht vorbei. Sie reist nicht nur in der Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit. Sie macht ihre Reisen per Bus oder Bahn und zwar keine kurzen - nein, soweit sie nur kann. Der Schwarzwald hat heute nicht mehr viel Reiz, heut fährt sie nach Spanien oder in die Schweiz. Nach Mallorca oder die Kanaren ans Meer, ohne Flugzeug geht da gar nichts mehr. In Omas Mund fehlt kein einziger Zahn, weil heute der Zahnarzt alles machen kann. Sie fährt mit dem Auto, o welche Wonne mit der ganzen Familie, bei Regen und Sonne. Den Führerschein machen war ein Kinderspiel ja unserer Oma ist nichts zuviel. Sie geht zum Schwimmen, zum Skilauf, zum Kegeln, jeden Sommer an die Nordsee 2 Wochen Segeln. Doch sind die Omis heute auch ziemlich modern so werden wir uns doch nicht beschwer'n. Sie sorgen auch heute ganz toll für die Lieben denn ihr gutes Herz ist das Gleiche geblieben. Gott mag sie uns erhalten, noch lange Zeit, die Omi, die Liebe und ihre Jugendlichkeit!
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Als Oma jung und knusprig war, auf Opas Glatze wuchs noch Haar. Als Onkel trug noch Knickerbocker und Tantes Zähne wurden locker, als der Pastor und die Messdiener durch das Dorf noch liefen, als viele Kinder in einem Bette schliefen, als man noch kein Fern gesehen. Menschenskind, was war das schön. Als man elektrisch Licht nicht kannte, mit Hochdruck nach dem Plumpsklo rannte, dem Nachbar seine Äpfel klaute, als der Lehrer seine Schüler haute, zu Fuß zur Arbeit musste gehen. Menschenskind, was war das schön. Als morgens die Milch kam mit einem Pferde und Zuckerrübe wuchs auf guter Erde, als man Rübenkraut aß mit Brot, mit Zeitung schlug die Fliegen tot, man ging ins Bett um halbe Zehn. Menschenskind, was war das schön. Als Brennholz man noch selber hackte und starb noch nicht an Herzinfarkte, als der Klapperstorch noch Kinder brachte und man noch über Witze lachte, die Bandscheibe tat noch richtig stehen. Menschenskind, was war das schön. Wenn man so tut gemütlich feiern, mit Kaffee, Kuchen, Wurst und Eiern, wenn alle fröhlich sind und lachen und tut mal bisschen Witze machen und auch mal tief ins Glas rein sehen. Menschenskind, ist das schön.
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Sag Vati warum kann ich denn nicht wieder bei Oma sein? Warum geht es erst einmal im Monat und nun gar nicht mehr, bin ich mit Oma zusammen bringt mir das sehr viel Freude ein, wie das eben ist, wenn man sich lieb hat. Aber die Mutti sieht das nicht gern. Warum hält sie mich denn von Oma und Opa fern? Und dabei liebe ich auch Oma und Opa, denn ich bin doch Ihr Enkelkind! Warum nur kann ich nicht entscheiden, bei wem ich gerne bin? Ich bin zu klein um das zu verstehen. Doch ich würd uns gern zusammen sehn. Denn schließlich liebe ich auch Oma und Opa, ich bin doch ihr Enkelkind! Warum nur kann ich nicht entscheiden, daß wir bald wieder eine Familie sind. Sag Vati, warum darf Oma nicht hierher, und kommt noch ein Weilchen mit zu uns rein? Bitte Mama und Papa wirf doch Oma und Opa nicht raus. Und wir können wieder mal zu fünf sein. Aber Ihr sagt mir, daß es nicht geht, das irgend etwas zwischen Euch steht! Und dabei liebe ich auch Oma und Opa, denn ich bin doch auch ihr Enkelkind! Warum nur kann ich nicht entscheiden, mit wem ich gerne bin? Ich bin zu klein um das zu verstehen, Doch ich würd uns gern zusammen sehn! Denn schließlich liebe ich auch Oma und Opa sehr, ich bin doch auch das Enkelkind! Warum nur kann ich nicht entscheiden, daß wir bald wieder eine Familie sind. Warum könnt Ihr nicht einsehen, dass nicht nur Mama und Papa eine Familie ist, sondern Oma und Opa dazu gehört.
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Meine Omi, das ist sonnenklar, kenn' ich schon seid ich ein Baby war. Meine Omi hat's nicht leicht mit mir, aber ich hab's auch nicht leicht mit Ihr. Meine Omi ist ein irrer Typ, gerade darum hab' ich sie so lieb. Meine Omi ist mir niemals fremd, ob im Abendkleid oder im Hemd.
Meine Omi ist schon ziemlich alt, Fünfzig Jahre - einundfünfzig bald. Doch gehalten hat sie sich nicht schlecht, sogar die Haare sind noch immer echt!!
Meine Omi ist mein Kuscheltier und am liebsten schmuse ich mit ihr. Einen anderen laß' ich da nicht ran, damit fangen wir erst gar nicht an!
Meine Omi die ist wirklich nett, jeden Abend bringt sie mich ins Bett. Aber dreimal komm' ich wieder raus, denn ich weiß, das hält sie spielend aus.
Wenn Ihr so eine Omi habt, dann nehmt sie in den Arm und haltet sie euch warm; denn schnell wird sie Euch weggeschnappt! Wer wäre wohl so dreist? Der Mann der Opa heißt!
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Meine kleine Prinzessin
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